Subjektives Wohlbefinden ist ein entscheidender Maßstab für die psychische Gesundheit älterer Menschen. Allerdings gibt es nur begrenzte Forschung darüber, wie soziale Unterstützung und Muster aktiven Alterns zusammenwirken, um das Wohlbefinden zu beeinflussen. Ziel dieser Studie ist es, Profile des aktiven Alterns zu identifizieren und ihre Rolle als Vermittler zwischen sozialer Unterstützung und subjektivem Wohlbefinden bei älteren Menschen in der Gemeinschaft zu untersuchen. Zwischen Januar und Mai 2025 wurde eine Querschnittsbefragung unter 482 älteren Menschen aus vier Gemeinden in China durchgeführt. Die Teilnehmenden füllten die chinesischen Versionen der Social Support Rating Scale, der Active Aging Scale und der Memorial University of Newfoundland Scale of Happiness aus. Eine latente Profilanalyse identifizierte Profile des aktiven Alterns, und eine Mediationsanalyse prüfte die indirekten Effekte sozialer Unterstützung auf das subjektive Wohlbefinden über aktives Altern. Von 435 Befragten lag der mittlere subjektive Wohlbefindens-Score bei 18,69 ± 16,44, was ein relativ niedriges subjektives Wohlbefinden widerspiegelt. Drei Profile des aktiven Alterns wurden identifiziert: hohes aktives Altern (46,7 %), mäßiges aktives Altern (29,9 %) und niedriges aktives Altern (23,4 %). Soziale Unterstützung korrelierte positiv mit aktivem Altern und subjektivem Wohlbefinden. Die Mediationsanalyse zeigte, dass ein hohes Profil des aktiven Alterns die Beziehung zwischen sozialer Unterstützung und subjektivem Wohlbefinden signifikant vermittelte. Soziale Unterstützung und Profile des aktiven Alterns sind wichtige Determinanten des subjektiven Wohlbefindens bei älteren Menschen. Interventionen, die soziale Unterstützung stärken und hohe Aktivitätsniveaus beim Altern fördern, können effektiv die Gesundheit und das Engagement älterer Menschen in der Gemeinschaft fördern.
Ren et al. (Fri,) untersuchten diese Fragestellung.