Weihrauch, ein traditionelles chinesisches Heilharz mit gut dokumentierten schützenden und entzündungshemmenden Eigenschaften für die Hautbarriere, hat schwer fassbare zugrunde liegende Mechanismen bei psoriasischen Dermatitiden. Diese Studie hatte zum Ziel, sein therapeutisches Potenzial und molekulare Ziele aufzuklären, indem Weihrauchöl-Extrakt (FOE) und drei wesentliche Bestandteile (Linalool, α-Pinen und 1-Octanol) in einem klassischen, durch Imiquimod induzierten Mauspsoriasismodell untersucht wurden, wobei klinische Erstlinien-Topika (Calcipotriol, Tapinarof und Dithranol) als positive Kontrollen eingesetzt wurden. Phänotypisch verbesserten FOE und seine Bestandteile signifikant die Kernsymptome der Psoriasis (Schuppung, Erythem, epidermale Verdickung und Splenomegalie) mit einer Wirksamkeit, die mit der der positiven Kontrollen vergleichbar war. FOE hemmte die epidermale Hyperproliferation und die dermale Entzündungsinfiltration, minderte die abnormal erhöhten epidermalen Ausdrücke von TRPV3, β-Catenin und COX-2 und erhöhte den Ausdruck des Barriereproteins K10. Insgesamt deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass FOE die beeinträchtigte epidermale Barrierefunktion durch die Regulierung von TRPV3, β-Catenin, COX-2 und K10 wiederherstellt, was eine neuartige mechanistische Basis für die klinische Anwendung von traditionellem Weihrauch bei Psoriasis bietet und vielversprechende Ziele für die Entwicklung antipsoriatischer Medikamente identifiziert.
Li et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.