Diese Studie konzentriert sich auf Haushalte junger Menschen und analysiert, wie sich Veränderungen der Regulierung auf die Kreditpläne von Haushalten auswirken, die eine Änderung ihrer derzeitigen Wohnform in eine zukünftige Wohnform planen, d.h. auf das potenzielle Kreditverhalten dieser Haushalte. Die Ergebnisse der empirischen Analyse dieser Studie sind wie folgt: Erstens zeigte sich eine stärkere Sensitivität gegenüber den Faktoren Zinssatz und Immobilienpreise bei Haushalten, die Kredite planen, d.h. bei potenziellen Kreditnehmern, im Vergleich zu den derzeitigen Kreditnehmern. Zweitens traten Unterschiede in den Bestimmungsfaktoren der Kreditnachfrage zwischen potenziellen Kreditnachfragehaushalten auf, abhängig vom aktuellen Kreditstatus. Drittens erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Kredite mit der Lockerung der Regulierung, und es zeigte sich, dass bei einem bestimmten Maß an Regulierungserleichterung die potenzielle Kreditnachfrage abnahm, was bewies, dass eine inverse U-förmige nichtlineare Beziehung zwischen Regulierungserleichterung und potenziellem Kreditniveau besteht. Viertens zeichnen sich Haushalte junger Menschen durch eine relativ sanfte nichtlineare Entwicklung im Vergleich zu Haushalten mittleren Alters aus, und die Wahrscheinlichkeit potenzieller Kredite ist ebenfalls höher, was zeigt, dass die Auswirkungen der Regulierung und die Kreditvolumina ebenfalls relativ größer sind.
Jong-Hee Kim (Sat,) hat diese Frage untersucht.