Diese Studie systematisiert das Konzept der moralischen Metakognition als Antwort auf die zunehmenden verzerrten Urteile und moralischen Verwirrungen in der digitalen Medienumgebung und der Gesellschaft des Wertepluralismus. Moralische Metakognition wird als eine dreifache Struktur definiert: kognitiv, emotional und interaktiv, und sie fungiert als übergeordnete kognitive Fähigkeit, um falsche moralische Schlussfolgerungen oder kritische Denkfähigkeiten zu korrigieren. Diese besitzt eine duale Natur, da sie sowohl Voraussetzung als auch ultimatives Ziel produktiver Argumentation und deliberativer Diskussion ist. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte schlägt die Studie einen Ansatz vor, der sich auf produktive Argumentation und kollaborative Überprüfung für den Moralunterricht konzentriert, und präsentiert Methoden des Lehrens und Lernens, die intellektuelle Tugenden, kooperative Kommunikation, intrinsische Motivation und Fairness umfassen. Außerdem wird die Rolle des Lehrers in drei Dimensionen strukturiert: metakognitive Unterstützung, Förderung einer Kultur der Inquiry und vorbildliche Praxis.
Changwoo Jeong (Sat,) untersuchte diese Frage.