In dieser Studie wird der Einfluss von Nanosilika (NS) auf die mechanischen Eigenschaften und die chemische Beständigkeit gegenüber Sulfat- und Schwefelsäureangriffen von leichten ingenieurtechnischen Geopolymermörteln (EGMs) und ingenieurtechnischen zementbasierten Mörteln (ECMs) untersucht. Expandiertes Glas wurde als leichter Zuschlagstoff zur Herstellung von flugaschebasierten, schlackenbasierten und hybriden flugasche-schlacken Geopolymersystemen eingesetzt, sowie für typische zementbasierte Kontrollproben zum Vergleich. Zur gleichmäßigen Dispersion und besseren Matrixverdichtung wurde Nanosilika ultraschallmäßig dispergiert. Die Mörtel wurden hinsichtlich Verarbeitbarkeit, Dichte, Druckfestigkeit, Massenverlust und mikrostrukturellen Studien getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Anwendung von Nanosilika als Zusatzstoff die Druckfestigkeit, Matrixverdichtung und Haltbarkeit in allen Geopolymersystemen positiv beeinflusst, mit geringerer Porosität und Durchlässigkeit. Im Vergleich zu ECMs war die Festigkeitsbeibehaltung und der Massenwechsel bei NS-modifizierten EGMs bei Sulfat- und Säureexposition signifikant höher, was ihre überlegene chemische Beständigkeit bestätigt. Der schlackenbasierte EGM mit Nanosilika erreichte die höchste Festigkeit und Haltbarkeit, aber das hybride Flugasche-Schlackensystem gewährleistet angemessene Festigkeit, geringere Dichte und akzeptable Haltbarkeit. Zusammenfassend deuten die Ergebnisse auch darauf hin, dass der kombinierte Effekt von Nanosilika und der Zusammensetzung des Geopolymers eine Möglichkeit bietet, leichte und niedrigdichte, haltbare und nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen zementbasierten Materialien für anspruchsvolle Umgebungen zu erreichen.
Abed et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.