Abstract Einführung: In vielen Entwicklungsländern werden Durchfallepisoden von den Müttern, die die Hauptbetreuerinnen für Kinder unter fünf Jahren sind, zu Hause behandelt. Daher ist ihr Wissen über diese häufige Krankheit von entscheidender Bedeutung. Andererseits könnte das unzureichende Wissen der Mütter über die Ursachen von Durchfall sie daran hindern, angemessene rechtzeitige Maßnahmen zu ergreifen. Die Rolle der Mutter ist entscheidend für die Gesundheitsförderung, die Krankheitsprävention und die Kinderpflege. Daher wurde diese Studie durchgeführt, um das Wissen und die Praktiken zur Prävention und Behandlung von Durchfall zu bewerten und den Zusammenhang zwischen ihrem Wissen und ausgewählten demografischen Variablen (Alter, Ausbildung, Pro-Kopf-Einkommen, Anzahl der Kinder unter 5 Jahren, Anzahl der Durchfallepisoden in den letzten 6 Monaten und Wasserquelle) zu ermitteln. Methodik: Eine Querschnittsstudie wurde unter den Müttern von Kindern unter 5 Jahren in einer ausgewählten Gemeinschaftsregion in East Khasi Hills, Meghalaya, durchgeführt. Insgesamt wurden 183 Mütter mittels einer Bequemlichkeitsstichprobe für die Studie ausgewählt. Ergebnis: Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass von 183 Müttern etwa 86 (47 %) ein gutes Wissen und 139 (76 %) eine angemessene Praxis bezüglich Durchfall sowie dessen Prävention und Behandlung aufwiesen. Es wurde festgestellt, dass die Bildung der Mütter und das Pro-Kopf-Einkommen der Familie mit dem Wissen über Durchfall sowie dessen Prävention und Behandlung verbunden sind. Fazit: Aus der vorliegenden Studie geht hervor, dass die meisten Mütter ein gutes Wissen und angemessene Praktiken bezüglich Durchfall sowie dessen Prävention und Behandlung haben.
International Journal of Medical Science and Innovative Research (IJMSIR) (Sa,) untersuchte diese Frage.