Zusammenfassung Diese Studie untersucht das Bewusstseinsgefühl und die Wahrnehmungen, die eine Gruppe von Lehrerbildnern und zukünftigen Lehrern über Englisch als Lingua Franca (ELF) und dessen Implikationen für Englischlehrerbildungsprogramme in Kolumbien hatte. Gestützt auf den theoretischen Rahmen der Global Englishes und der ELF-Forschung (Jenkins, J. 2015a. Repositioning English and multilingualism in English as a Lingua Franca. Englishes in Practice 2(3). 49–85; Sifakis, N. 2014. ELF awareness as an opportunity for change: A transformative perspective for ESOL teacher education. JELF 3(2). 317–335), der sowohl die Datenanalyse als auch die Interpretation informierte, verwendete die Forschung ein qualitatives deskriptives Design. Die Daten wurden durch einen Fragebogen und halbstrukturierte Interviews gesammelt. Die Studie umfasste die Teilnahme von 12 Lehrerbildnern und 15 zukünftigen Lehrern, die alle Mitglieder eines Englischlehrerbildungsprogramms an einer öffentlichen Universität in Kolumbien waren. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass beide Teilnehmergruppen ein klares Verständnis von ELF aus verschiedenen, jedoch konvergierenden Perspektiven hatten und dessen Relevanz für das Feld des Englischunterrichts anerkannten. In Bezug auf die Implikationen einer möglichen Integration von ELF in formale Englischlehrerbildungsprogramme weisen die Teilnehmer auf die Notwendigkeit hin, sich von einer dominierenden Orthodoxie zu lösen und Materialien sowie Lehransätze anzupassen, um ELF in traditionellen EFL-Kontexten einzubeziehen.
Villegas et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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