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Diese Forschung untersucht, ob Säuglinge aktiv Informationen von einem Sprecher bezüglich des Referenten der Äußerung des Sprechers suchen. Achtundvierzig Säuglinge (in drei Altersgruppen: 1;2-1;3, 1;4-1;5 und 1;6-1;7) hörten neuartige Bezeichnungen für neuartige Objekte in zwei Situationen: Follow-in-Beschriftung (der Experimentator schaute auf das Spielzeug des Schwerpunkts des Säuglings und beschriftete es) vs. abweichende Beschriftung (der Experimentator schaute auf und beschriftete ein anderes Spielzeug als das des Schwerpunkts des Säuglings). Anschließend wurden die Hälfte der Säuglinge nach dem Verständnis gefragt (z.B. 'Wo ist die Peri?'). Die andere Hälfte wurde nach Vorlieben gefragt (z.B. 'Wo ist das, was du magst?'), um sicherzustellen, dass ihre Verständnisleistung nicht nur das Ergebnis einer bevorzugten Antwort war. Die Verständnisergebnisse zeigten eine Entwicklung Veränderung sowohl in (a) der Fähigkeit der Säuglinge, neue Wort-Objekt-Zuordnungen herzustellen (Säuglinge im Alter von 1;2-1;3 konnten stabile Wort-Objekt-Verbindungen selbst bei Follow-in-Beschriftung nicht herstellen) als auch in (b) der Fähigkeit der Säuglinge, den richtigen Referenten während der abweichenden Beschriftung zu bestimmen (nur Säuglinge im Alter von 1;6-1;7 hatten Erfolg). Somit stellt der Zeitraum zwischen 1;2 und 1;7 eine Zeit des Wandels in der Fähigkeit der Säuglinge dar, neue Wort-Objekt-Zuordnungen herzustellen: Säuglinge werden zunehmend geschickter darin, neue Bezeichnungen unter minimalen Lernbedingungen zu erwerben.
Dare A. Baldwin (Tue,) hat diese Frage untersucht.