Diese Studie untersucht die empirische Beziehung zwischen wirtschaftlichem Wachstum und der Erzeugung kommunaler Festabfälle (MSW) in Bali, Indonesien, im Rahmen der Hypothese der Umwelt-Kuznets-Kurve (EKC). Mit einem quantitativen ex-post-facto-Design nutzt die Forschung eine Paneldatenregression, um historische Daten aus neun Bezirken über einen Zeitraum von fünf Jahren zu analysieren, und bewertet, ob steigende Einkommensniveaus zur Verringerung der Abfallerzeugung nach einem bestimmten Schwellenwert beitragen. Modeldiagnosen, einschließlich der Chow-, Hausman- und Lagrange-Multiplikator-Tests, wurden mit EViews 12 durchgeführt, um die Robustheit sicherzustellen. Die Ergebnisse zeigen eine U-förmige Beziehung, die dem traditionellen umgekehrten U-Muster, das von der EKC vorhergesagt wird, widerspricht. Der Koeffizient für das GRDP pro Kopf ist negativ, aber statistisch insignifikant, während der quadrierte GRDP-Term positiv und signifikant ist, was darauf hindeutet, dass die Abfallerzeugung nach Erreichen einer Einkommensschwelle von etwa 15,7 Millionen IDR pro Kopf und Jahr ansteigt. Um die Modellgenauigkeit zu verbessern, wurden Bevölkerungs- und Hotelzimmervariablen als Stellvertreter für demografischen und tourismusbedingten Druck aufgenommen. Die Modellselektionstests identifizierten das Random Effects Model (REM) als die am besten geeignete Spezifikation. Interessanterweise zeigten beide Zusatzvariablen negative Beziehungen zur Abfallerzeugung, was impliziert, dass Bezirke mit höherer Bevölkerungsdichte und Tourismusintensität effizientere Abfallbewirtschaftungssysteme haben könnten. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die EKC-Hypothese nicht vollständig auf die Abfall-Dynamik Balis anwendbar ist, was die Notwendigkeit einer politikgetriebenen, evidenzbasierten Abfallmanagementstrategien betont - insbesondere in Regionen, in denen wirtschaftliches und touristisches Wachstum weiterhin große Umweltbelastungen darstellen.
Gunuamantha et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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