Zusammenfassung Diese Studie untersucht die Beziehungen zwischen den Big Five Persönlichkeitseigenschaften, Selbstpräsentationsstrategien in sozialen Medien, sozialer Vergleichsorientierung und Lebenszufriedenheit. Basierend auf der Persönlichkeitstheorie und der Theorie des sozialen Vergleichs schlägt die Forschung ein integratives Modell vor, das erklärt, wie stabile dispositionale Eigenschaften das Identitätsregulationsverhalten und psychologische Ergebnisse in digital vermittelten Umgebungen beeinflussen. Ein quantitatives Querschnittsurvey-Design wurde angewendet, und die Daten wurden von einer Stichprobe von 400 Bachelor-Studierenden aus Universitäten in Ägypten und Saudi-Arabien gesammelt. Die Studie verwendete etablierte Messskalen, einschließlich des Big Five Inventars (BFI), der Skala zur sozialen Vergleichsorientierung, der Lebenszufriedenheitsskala (SWLS) und validierter Maße für Selbstpräsentationsstrategien in sozialen Medien. Die Daten wurden mit Partial Least Squares Strukturgleichungsmodellierung (PLS-SEM) analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Big Five Persönlichkeitseigenschaften signifikant Selbstpräsentationsstrategien und die soziale Vergleichsorientierung auf Plattformen sozialer Medien vorhersagen. Darüber hinaus beeinflussen Selbstpräsentationsstrategien positiv die soziale Vergleichsorientierung. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die soziale Vergleichsorientierung einen signifikanten negativen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit hat, was darauf hindeutet, dass erhöhte Vergleichstendenzen innerhalb sozialer Medien das allgemeine Wohlbefinden von Individuen verringern können. Allerdings wurde die vermittelnde Rolle der sozialen Vergleichsorientierung zwischen Persönlichkeitseigenschaften und Lebenszufriedenheit nicht statistisch unterstützt. Insgesamt heben die Ergebnisse die zentrale Rolle von Persönlichkeitsstrukturen bei der Gestaltung des Verhaltens zur Online-Identitätsregulation hervor und betonen die psychologischen Implikationen der sozialen Vergleichsprozesse im Kontext sozialer Medien.
Moayad et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.