ZUSAMMENFASSUNG Robotische somatosensorische Systeme nehmen ihre eigenen Zustände wahr und interagieren mit der externen Welt, was einen stabilen und flexiblen Betrieb in komplexen, unstrukturierten Umgebungen ermöglicht. Der Aufstieg von weichen Materialien hat einen lebensechten Mechanismus zur Materialtransformation bereitgestellt und das Interaktionsparadigma von Sensorsystemen über bloße Informationsanzeige hinaus redefiniert. Basierend auf diesem Wandel werden die programmierbaren und reizreaktiven Eigenschaften von weichen Materialien zunehmend als Materialgene verstanden, die die Expression und Rekombination von Strukturen und Funktionen steuern. Diese materialgenbedingte Variabilität ermöglicht es robotischen Systemen, adaptive Regelungen, Selbstreparaturen und strukturelle Rekonfigurationen als Reaktion auf Umweltstimuli durchzuführen. Vor diesem Hintergrund wird in dieser Studie auf jüngste Fortschritte im Lebensverhalten von Robotern eingegangen, insbesondere auf die Schaffung und dynamische Transformationsmechanismen funktionaler Materialien in somatosensorischen Systemen. Zuerst wird die Konstitution robotischer taktiler Systeme diskutiert, wobei ihre Sensorprinzipien, Parameteranforderungen und Materialimplementierungsstrategien betont werden. Anschließend überprüfen wir die wichtigsten somatosensorischen Materialien und ihre funktionalen Transformationsmechanismen systematisch, um einen einheitlichen Ingenieurrahmen für die Transformation von Lebensformen zu etablieren. Schließlich untersuchen wir, wie die intrinsische Reaktionsfähigkeit von Materialien die Koevolution homogener Komponenten und die Koordination über heterogene Schnittstellen unterstützt, was den Weg für verkörperte, veränderbare Somatosensation in der nächsten Generation von weichen Robotern ebnet.
Yu et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.