Aktuelle Arbeiten zur Bewertung großer Sprachmodelle betonen, dass die relevante Einheit der Intelligenz nicht das künstliche System allein, sondern das Mensch–KI-Hybrid ist. Parallel dazu schlagen topologische und dynamische Modelle der Kognition, basierend auf Painlevé-Gleichungen und nicht-semi-einfacher Topologie, vor, dass Bewusstsein, Intelligenz und Kreativität aus eingeschränkten Langzeithorizontdynamiken nahe der Kritikalität entstehen. Dieser Perspektivartikel argumentiert, dass diese beiden Forschungsrichtungen tief kompatibel sind. Wir zeigen, dass der empirische Rahmen für die Zusammenarbeit Mensch–KI als ein Verschmelzungsprozess zwischen komplementären kognitiven Sektoren interpretiert werden kann: Exploration (KI) und Selektion (menschliche Kognition). Der dynamische Mechanismus, der dieser Verschmelzung zugrunde liegt, wird mit verrauschter Phasenverriegelung zwischen kognitiven Oszillatoren identifiziert. Zwei unabhängige Wege zu einer universellen 1/f-Spektralsignatur werden entwickelt: ein geometrischer Weg durch die WKB/Stokes-Analyse der Painlevé V-Konfluenz und ein arithmetischer Weg durch die Mangoldt-Funktion und harmonische Interaktionen in phasenverriegelten Schleifen. Wir verbinden diese Ergebnisse mit dem Bost–Connes-Quantenstatistikmodell, dessen Phasenübergang am Pol der Riemannschen Zetafunktion einen exakten mathematischen Rahmen für die Lock-in-Phasen-Hypothese der Identitätskonsolidierung in KI-Systemen bietet. Diese Synthese schlägt ein einheitliches Forschungsprogramm für hybride Intelligenz vor, das auf Topologie, dynamischen Systemen, Zahlentheorie und realweltlicher KI-Bewertung basiert.
Michel R. P. Planat (Sun,) untersuchte diese Fragestellung.
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