Hintergrund und klinische Bedeutung: Nadelbruch während der Blockade des Nervus alveolaris inferior ist eine seltene Komplikation, kann jedoch dennoch zu schwerwiegenden Komplikationen führen, insbesondere wenn der Fragment in tiefe anatomische Räume wie die pterygomandibuläre Region migriert. Eine genaue Lokalisierung und sichere Entfernung sind entscheidend, um Infektionen, chronischen Schmerz, neurovaskuläre Verletzungen und langfristige funktionelle Beeinträchtigungen zu vermeiden. Fallpräsentation: Wir präsentieren einen Fall eines 27-jährigen Patienten, bei dem ein gebrochenes Nadelfragment aus einem Lokalanästhesieverfahren im linken pterygomandibulären Raum zurückgehalten wurde. Eine Cone-Beam-Computertomographie (CBCT) wurde durchgeführt, um das Vorhandensein des metallischen Fremdkörpers zu überprüfen und seine genaue dreidimensionale Position in Bezug auf angrenzende Knochen- und Weichgewebemarkierungen zu definieren. Der Zugang erfolgte transoral, und die Operation wurde unter Vollnarkose durchgeführt. Während der Operation wurde C-Arm-Fluoroskopie verwendet, um die Lokalisierung und Entfernung zu unterstützen, zusammen mit radiopanken Referenzmarkern zur Unterstützung bei der Bestimmung der Trajektorie. Das Fragment wurde ohne Probleme entfernt. Nach der Operation verbesserte sich der Zustand des Patienten gut, und er zeigte keine Anzeichen von funktionellen Defiziten. Schlussfolgerungen: Das Management von gebrochenen Nadelfragmenten im pterygomandibulären Raum kann sicher und effektiv durch eine Kombination aus präoperativem CBCT und intraoperativer C-Arm-Leitführung durchgeführt werden. Diese Technik ermöglicht die genaue Standortbestimmung, minimiert unnötige Dissektion des Gewebes und macht die Operation in komplizierten Bereichen sicherer.
Nemțoi et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.