Zusammenfassung Diese Arbeit untersucht die Konstruktion der femininen Subjektivität in Emechetas The Joys of Motherhood. Vor dem Hintergrund von Studien über den Roman als feministische Erzählung, die die Unterwerfung von Frauen und die patriarchale Hegemonie enthüllt, betrachten wir das Entstehen des weiblichen Subjekts unter der Überwachung der symbolischen Autorität, die im Text wirksam ist. Mit anderen Worten, unsere Studie untersucht die symbolische Bestimmung von Weiblichkeit durch die symbolische Ordnung, deren Verfassung im Text inhärent patriarchal ist. Daher verstehen wir Patriarchat in psychoanalytischen Begriffen als eine symbolische Autorität, den Big Brother, dessen wachsames Auge eine maßgebliche Rolle in der Bildung des weiblichen Subjekts spielt. Durch die Übernahme von Einsichten aus der freudianischen und lacanianischen Psychoanalyse zur Analyse des Romans argumentieren wir, dass Nnu Ego und Ona Figuren sind, deren Subjektivitäten durch die patriarchale Ordnung bestimmt werden, für die ihre Wünsche als Subjekte um die Bereitstellung dieser Ordnung kreisen. Das Erreichen des Bewusstseins gegen Ende ihres Lebens wird hier daher als eine Rückkehr des verdrängten Wunsches gelesen, der dazu neigt, die Grenzen des Patriarchats zu überschreiten. Unsere Analyse konzentriert sich hauptsächlich auf Nnu Ego, die Protagonistin, und Ona, ihre Mutter, wobei die Einführung von Adaku dazu dient, den Unterschied zwischen ihrer subjektiven Verfassung und der der Protagonistin des Romans hervorzuheben. So schließt das Papier, dass Nnu Ego ein ideologischer Habitus ist, dessen Tod den Tod der patriarchalen Ideologie im Text symbolisiert.
Ekeh et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.