Akute Präsentationen von Dyspnoe stellen eine herausfordernde und häufig auftretende Beschwerde in der Notaufnahme (ED) dar, die 5–12 % aller Präsentationen ausmacht und aus einer Vielzahl von kardiopulmonalen, metabolischen und systemischen Ätiologien resultiert 1. Im Kontext steigender Anforderungen an die Gesundheitssysteme ist es von größter Bedeutung, in dieser Patientengruppe eine schnelle Diagnostik zu erreichen, um zeitgerechte Behandlungen und Triage zur stationären Aufnahme, ambulanten Behandlung oder Entlassung zu erleichtern. Traditionelle diagnostische Wege zur Untersuchung von Dyspnoe bestehen aus klinischer Bewertung, Blutuntersuchungen, Röntgenbildern des Brustkorbs und Schnittbilddiagnostik, die aufgrund von Verarbeitung oder Berichterstattung Verzögerungen unterliegen können und eine Exposition gegenüber ionisierender Strahlung erfordern. In den letzten zehn Jahren hat sich der Point-of-Care-Ultraschall (POCUS), insbesondere fokussierter Herz- und Lungen-/Pleura-Ultraschall, als überzeugende Ergänzung in diesem Zusammenhang etabliert, da er den Kliniker:innen die Möglichkeit bietet, dynamische Tests in Echtzeit durchzuführen. POCUS wurde mit schnelleren diagnostischen Entscheidungen in Verbindung gebracht und hat die Genauigkeit bei der Identifizierung von Zuständen wie Pleuraergüssen, interstitiellen Syndrom, Herzfunktionsstörungen und Lungenembolie 2–5 gezeigt. Trotz anfänglicher positiver Ergebnisse und zunehmender Integration in die Notfallmedizin 6 sind robuste Belege dafür, dass POCUS in verbesserte patientenzentrierte Ergebnisse mündet, bislang begrenzt.
Addala et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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