Die Sterblichkeitsraten auf Intensivstationen (ICU) sind in den letzten Jahrzehnten erheblich gesunken. Dementsprechend ist die Zahl der Überlebenden von Intensivstationen gestiegen, die oft unter langfristigen Folgen und hoher Morbidität nach ihrer Entlassung leiden. Der Begriff Post-Intensivpflegesyndrom (PICS) wurde erstmals 2012 geprägt, um diese Konstellation von physischen, psychologischen und kognitiven Folgen zu beschreiben, die lange nach einem Krankenhausaufenthalt in der Akutversorgung bestehen bleiben können und auch Familienmitglieder betreffen können. In diesem Kontext hat die zeitgerechte Integration und Bereitstellung von Palliativpflege das Potenzial, das Leiden von sowohl ICU-Überlebenden als auch ihren Familien zu lindern. In diesem Artikel präsentiert ein interdisziplinäres Team zehn Tipps, um PICS zu beschreiben und die Qualität der Pflege für Palliativpflegekräfte zu verbessern, die Menschen mit PICS betreuen.
Bottussi et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.