In diesem Artikel plädieren wir für die Notwendigkeit einer digitalen Edition, die die Texttradition der homerischen Epen am genauesten darstellt und ein besseres Verständnis der mündlichen Aufführungstradition, die die Gedichte geschaffen hat, ermöglicht. Wir zeigen auf, wie sich eine solche digitale Kritik von der traditionellen Textkritik unterscheidet, wie sie für Druckausgaben praktiziert wird, und schlagen vor, wie eine digitale Kritik neue Wege für die Interpretation der Poesie eröffnen könnte. Bei der Festlegung unserer Bedürfnisse und Ziele für eine digitale Edition diskutieren wir, was unser Projekt mit anderen digitalen Editionen literarischer Werke gemeinsam hat, aber auch, wie die mündliche, traditionelle Natur der Poesie besondere Anforderungen mit sich bringt. Zusätzlich zur Ausarbeitung des redaktionellen Ansatzes für das Projekt bekräftigen wir die Prinzipien der Zusammenarbeit, internationalen Standards und des offenen Zugangs, die wir von Ross Scaife, dem Gründer des Stoa Consortiums, gelernt haben.
Dué et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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