Dieses Papier analysiert die mediale Konstruktion der Figur von Maca Diskrecija durch die Linsen der lakanianischen Psychoanalyse und der kantianischen Moralphilosophie. Ausgehend von Lacans Theorie der Register des Realen, des Imaginären und des Symbolischen sowie den Konzepten des Blicks und des objet petit a untersucht die Studie, auf welche Weise der Mediendiskurs das Subjekt als Objekt des Begehrens und des Spektakels produziert. Der normative Rahmen der Analyse wird durch Kants Formulierung des Kategorischen Imperativs bereitgestellt, insbesondere dem Prinzip, dass die Menschheit immer als Zweck an sich und niemals nur als Mittel behandelt werden muss. Durch die Einbeziehung zeitgenössischer kantianischer Interpretationen (Korsgaard und Wood) sowie Lacans Intervention in dem Aufsatz „Kant mit Sade“ untersucht das Papier die Grenzen zwischen Repräsentation und Instrumentalisierung innerhalb der zeitgenössischen Medienlandschaft. Die Analyse zeigt, dass die diskursive Produktion von „Schock“ als Mechanismus zur Stabilisierung der symbolischen Ordnung wirkt, während die Universalisierung des „öffentlichen Interesses“ die ethische Problematik der Marktlogik verschleiern kann. Diese Arbeit bietet eine neue theoretische Perspektive auf Reality-TV-Subjekte unter Verwendung lakanianischer Topologie und des kantianischen kategorischen Imperativs.
Bajro Salkunić (Sat,) hat diese Frage untersucht.