ZielDie Auswirkungen der Behandlungsdauer auf die Lebensqualität (QoL), die wirtschaftliche Belastung und die Arbeitsproduktivität von Überlebenden mit chronischer myeloischer Leukämie (CML) zu untersuchen.MethodenEin einzelzentrisches Querschnittsdesign wurde gewählt und 72 CML-Überlebende, die seit ≥3 Monaten behandelt wurden, eingeschlossen. Korrelationsanalysen und multiple lineare Regression wurden verwendet, um die Assoziation zwischen Behandlungsdauer und den Ergebnissen zu analysieren.ErgebnisseDie Behandlungsdauer war ein unabhängiger negativer Prädiktor für die allgemeine QoL (β = -0.013, p < 0.001), wobei die Gesamtkosten der Behandlung 60,9 % dieser Assoziation medialisierten. Zusätzlich waren TKI-Monotherapie, höheres Haushaltseinkommen, stärkere soziale Unterstützung und bessere körperliche Funktionen schützende Faktoren für die QoL, während Angst und Depression mit negativem Outcome assoziiert waren.SchlussfolgerungEine verlängerte Behandlungsdauer steht im Zusammenhang mit einer reduzierten QoL, einer erhöhten wirtschaftlichen Belastung und einer eingeschränkten Arbeitsproduktivität bei CML-Überlebenden, wobei diese Assoziationen durch den sozioökonomischen Status, die Behandlungsmodalität und die psychische Gesundheit moduliert werden.
Li et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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