Diese systematische Scoping-Review-Studie zur Vermarktung von verschreibungspflichtigen Medikamenten durch Influencer hat ergeben, dass eine solche Vermarktung Risiken für ungenaue oder irreführende Ratschläge mit sich bringt, die oft durch persönliche und emotional ansprechende Erzählungen in einem Umfeld mit begrenzter Aufsicht und Durchsetzung verstärkt werden. Trotz der geringen und fragmentierten Evidenzbasis heben diese Ergebnisse den dringenden Bedarf an aktualisierten regulatorischen Leitlinien, standardisierten und durchsetzbaren Offenlegungspflichten, stärkerer Verantwortlichkeit der Plattformen und gezielten Initiativen zur digitalen Bildung hervor. Entscheidungsträger und Forscher sollten proaktiv handeln, um die öffentliche Gesundheit zu schützen.
Gell et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.