Der Artikel untersucht die Beziehung zwischen nationalen Normen und der internationalen Rechtsordnung im Rahmen der Regelung privatrechtlicher Beziehungen, die ein ausländisches Element umfassen, und konzentriert sich auf die Vereinheitlichung und die Lösung von Konflikten des Rechts als miteinander verbundene Mittel zur Gewährleistung rechtlicher Sicherheit. Er analysiert die funktionale Korrelation zwischen Techniken des Internationalen Privatrechts und substantiven Rechtsinstrumenten sowie die Rolle einheitlicher Regeln bei der Angleichung von Rechtsordnungen und der Verringerung normativer Fragmentierung bei grenzüberschreitenden Transaktionen. Besonderes Augenmerk gilt dem Platz des internationalen Gewohnheitsrechts und der allgemeinen Prinzipien des Rechts in der rechtlichen Argumentation und der Stabilisierung der Rechtsprechung sowie der doktrinären Unterscheidung zwischen rechtlicher Gewohnheit und Handelsbräuchen. Der Artikel argumentiert, dass die praktische Wirksamkeit der Vereinheitlichung von der Qualität der Rechtsdurchsetzung, dem Rechtsstaatsrahmen und der Vorhersehbarkeit rechtlicher Verfahren abhängt, die die Interaktion nationaler und internationaler Regulierer unterstützen.
Dmitry Semenovich Belkin (Fr,) studierte diese Frage.