Der Artikel untersucht die Zulässigkeit der Berufung auf supranationale Quellen in der internationalen Handelsarbitrage, wenn die Parteien solche Quellen nicht ausdrücklich als anwendbaren regulatorischen Rahmen benannt haben. Es behandelt doktrinäre und normative Grundlagen für ein erweitertes Verständnis der anwendbaren Regulierung durch das Konzept der "Rechtsnormen" und umreißt die Grenzen der Schiedsermessen, wenn breit formulierte Klauseln, die sich auf allgemeine Rechtsgrundsätze und vergleichbare Vorstellungen beziehen, ausgelegt werden. Besonderes Augenmerk wird auf verfahrensrechtliche Sicherungen gelegt, die die Gleichheit der Waffen und das Recht der Parteien, zur anwendbaren Regulierung gehört zu werden, gewährleisten, sowie auf die Auswirkungen solcher Sicherungen auf die Widerstandsfähigkeit eines Schiedsspruchs in den Phasen der Aufhebung, Anerkennung und Durchsetzung. Der Artikel schlägt allgemeine Richtlinien vor, um die Autonomie der Parteien mit den öffentlich-rechtlichen Beschränkungen, die sich in der Schiedsfähigkeit und der öffentlichen Ordnung widerspiegeln, in Einklang zu bringen und um die verfahrensrechtlichen Risiken, die mit der Verwendung supranationaler Regulierungsstellen verbunden sind, zu mindern.
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Dmitry Semenovich Belkin
Institute of Slavic Studies
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Dmitry Semenovich Belkin (Fr,) hat diese Frage untersucht.
synapsesocial.com/papers/69c4cc02fdc3bde4489174fd — DOI: https://doi.org/10.64457/ru-science-2019-i01-a03
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