Überlebende häuslicher Gewalt stehen vor erheblichen Herausforderungen im Bereich der psychischen Gesundheit, doch nur wenige Interventionen untersuchen die Rolle körperlicher Aktivität bei der Genesung. Diese gemischte Methodestudie evaluierte ein 10-wöchiges maximales Krafttrainingsprogramm für weibliche Überlebende von IPV (N = 36), wobei die Ergebnisse der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens sowie Implementierungsfaktoren untersucht wurden. Eine thematische Analyse von Interviews (n = 23) identifizierte den Wiederaufbau von Eigenverantwortung und ein verbessertes Wohlbefinden als zentrale Vorteile. Quantitative Ergebnisse zeigten moderate bis große Verbesserungen bei Depressionen (ES = 0,6), Angstzuständen (ES = 0,6), Stress (ES = 0,7), Selbstwertgefühl (ES = 0,8) und Körperwertschätzung (ES = 0,5). Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Krafttraining einen vielversprechenden traumainformierten Ansatz bietet. Die Umsetzung erfordert traumainformierte Praktiken und die Ausbildung von Kursleitern für Effektivität und Nachhaltigkeit.
Kelly et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.