ZUSAMMENFASSUNG Wiederholte Vorfälle von Fehlverhalten bei Banken können die finanzielle Stabilität gefährden und das Risiko systemischer Krisen erhöhen, doch liegen nur begrenzte Beweise für deren Ursachen vor. In diesem Papier wird untersucht, ob der Übergang vom traditionellen Einzelhandelbanking zu einem universellen, gebührenbasierten Geschäftsmodell in den Vereinigten Staaten mit einem höheren Fehlverhalten verbunden ist. Anhand eines Panels von mehr als 70 US-Banken stellen wir fest, dass das universelle Banking positiv mit der Wahrscheinlichkeit von Fehlverhalten korreliert. Diese Ergebnisse unterstützen strukturelle Bankenreformen, die darauf abzielen, die Komplexität der Geschäftsmodelle von Finanzkonglomeraten zu reduzieren.
D'Avino et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.