Schwere Überschwemmungen betrafen Südkalimantan vom 8. bis 15. Januar 2021, was zu erheblichen Opfern und weitreichenden Störungen führte. Diese Studie untersucht die meteorologischen Mechanismen, die dem extremen Niederschlagsereignis zugrunde liegen, indem synoptische Datensätze mit mesoskaliger Modellierung integriert werden, unter Verwendung sowohl des eigenständigen Wetterforschungs- und Vorhersagemodells als auch eines gekoppelten atmosphärisch-hydrologischen Modells. Die Ergebnisse zeigen, dass das Ereignis hauptsächlich von aktiven Kälteströmen und überquatorialen nördlichen Strömungssystemen angetrieben wurde. Konvergenzzonen, die durch die Interaktion und Blockade dieser Ströme mit südwestlichen Winden entstanden, wurden zusätzlich durch die Madden-Julian-Oszillation (MJO) und konvektiv gekoppelte Kelvin-Wellen moduliert. Die mesoskalige Analyse, die Satellitenbeobachtungen und Modelleinstellungen einbezieht, zeigt, dass der extreme Niederschlag mit konvektiven Systemen verbunden war, die sich von ozeanischen zu Binnenregionen ausbreiteten. Diese Ausbreitung wurde durch die diurne Phase des Niederschlags beeinflusst und durch verstärkte Hintergrundwinde, die mit der MJO und den Kelvin-Wellen in Verbindung stehen, moduliert, obwohl der zweite Höhepunkt nicht vollständig dem typischen diurnen Timing entsprach. Der vergleichende Vergleich der eigenständigen und gekoppelten Modelle unterstreicht die potenziellen Rückkopplungen von ozeanischen und Bodenfeuchtigkeitsbedingungen auf atmosphärische Prozesse. Diese Ergebnisse heben die Notwendigkeit weiterer Sensitivitätsstudien hervor, um die Rolle der Wechselwirkungen zwischen Ozean und Landoberflächen bei der konvektiven Initiierung während extremer Niederschlagsereignisse zu verdeutlichen. • Der extreme Niederschlag wurde hauptsächlich durch Kälteströmungen und synoptische Störungen rund um Kalimantan angetrieben. • Konvergenz trat aufgrund blockierter nördlicher Winde auf, die von ostwärts wehendem Wind aus den in der MJO verwobenen Kelvin-Wellen betroffen waren. • Modellsimulationen verknüpfen extremen Niederschlag mit propagierenden Systemen und entdecken Einflüsse von Ozean- und Landoberflächen.
Chrysanti et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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