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Von Universitäten wird zunehmend erwartet, dass sie Beiträge zu regionalen Innovations- und Wirtschaftsprozessen leisten. Trotz intensiver Forschung, wie Universitäten zu regionalen Wachstumsprozessen beitragen können, gibt es viel weniger Überlegungen dazu, warum sich Universitäten für die regionale Entwicklung engagieren könnten. Obwohl sie öffentliche Mittel erhalten können, haben Universitäten keine spezifische Verpflichtung zur Engagement, und zusammen mit den jüngsten Druckmomenten zur Internationalisierung stehen die Aktivitäten der universitären regionalen Engagements unter dem Druck von Entlokalisierung. Diese Sonderausgabe untersucht vier Möglichkeiten, wie Universitäten mit diesen Spannungen umgehen, um sicherzustellen, dass ihre auf globale Wissensschaffung fokussierten Aktivitäten die lokale Innovation unterstützen. Erstens können Universitäten zur beruflichen Qualifizierung beitragen, aber wo es substanzielle Probleme bei der Aufnahme dieser Absolventen sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite gibt, können Missverhältnisse und sogar Unterbeschäftigung von Absolventen auftreten. Zweitens können erstklassige Akademiker zu Innovationsnetzwerken in den Gastregionen beitragen, aber dies hängt von der Forschungs- und Entwicklungsg geografien der lokalen Industrie, den Motivationen einzelner Akademiker sowie der Bereitschaft hochqualifizierter Forscher ab, in einer Region zu bleiben. Drittens können Universitäten Akademiker in Richtung regionales Engagement lenken und unterstützen, jedoch besteht das Risiko, dass sich die Engagement-Aktivitäten ausschließlich an dem orientieren, was hochrangige strategische Akteure für wichtig halten. Schließlich können Universitäten die Qualität der Prozesse zur regionalen Innovationsstrategie erhöhen und kollektive Innovationsgüter schaffen, sind jedoch auf Basisveränderungsakteure angewiesen, die möglicherweise für strategische Manager nicht sichtbar sind. Ein besseres Verständnis dieser vier Spannungen ist notwendig, um praktische Verbesserungen der Beiträge der Universitäten zur intelligenten, sozialen und nachhaltigen regionalen Entwicklung zu erzielen.
Benneworth et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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