Die Lokalisation optoakustische Tomographie (LOT) wurde kürzlich vorgeschlagen, um die räumliche Auflösung in der optoakustischen Bildgebung über die akustische Beugungsgrenze hinaus zu verbessern und das Messen der Blutflussgeschwindigkeit zu ermöglichen. LOT basiert auf der Verfolgung hochabsorbierender Partikel in einer Sequenz von Bildern, die nach intravenöser Injektion aufgenommen wurden. Ähnlich wie bei anderen hochauflösenden Bildgebungsverfahren wird die erreichbare Auflösung durch physiologische Bewegungen beeinträchtigt. Inter-Frame-Verschiebungen erschweren zusätzlich die Partikelverfolgung und genaue Geschwindigkeitsmessungen. Hier schlagen wir einen geometrisch-transformationsbasierten Ansatz vor, um bewegungsbetroffene Frames an einen Referenz-Frame auszurichten. Dies wird mit einem Singularwertzerlegungs (SVD) Clutter-Filter erreicht, der die erlangte Sequenz in niederdimensionale Singularvektoren zur Darstellung des Blutgefäß-Hintergrunds und hochdimensionale Singularwerte zur Darstellung der fließenden Partikel gruppiert. Die Bewegungsschätzung wird dann in der Hintergrundsequenz durchgeführt, und die Lokalisierung sowie Verfolgung erfolgen anschließend in der fließenden Partikelsequenz nach der Bewegungs-korrektur. Die verbesserte Leistung, die mit dem vorgeschlagenen Ansatz erzielt wurde, wird in Phantom-Experimenten und LOT-Bildern des Mäusegehirns demonstriert.
Zhao et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.