Zusammenfassung Ziel: Diese Studie hatte zum Ziel, zahnärztliche Messungen zu vergleichen, die aus digitalen kieferorthopädischen Modellen, die durch Photogrammetrie erstellt wurden, und solchen, die mit einem Desktop-Scanner erfasst wurden, gewonnen wurden. Materialien und Methoden: Es wurden vierzig kieferorthopädische digitale Modelle (20 in jeder Gruppe) analysiert. Gruppe I bestand aus digitalen Modellen, die mit Photogrammetrie unter Verwendung einer digitalen Spiegelreflexkamera und 3DF Zephyr-Software erstellt wurden. Gruppe II bestand aus digitalen Modellen, die mit einem 3Shape D800 Desktop-Scanner gewonnen wurden. Zahnärztliche Messungen, einschließlich Kronenbreite, Kronenlänge, intermolarer Breite, interkardinaler Breite, Bogenlängenabweichung und Bolton-Raten, wurden mit der MeshLab-Software erfasst. Unabhängige t-Tests wurden durchgeführt, um die Signifikanz der Messunterschiede zwischen den Gruppen zu bewerten. Ergebnisse: Es gab keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen hinsichtlich aller gemessenen Parameter (P > 0,05). Photogrammetrie zeigte in einigen Messungen durchgehend eine leichte Unterschätzung, blieb jedoch klinisch zuverlässig. Fazit: Photogrammetrie ist eine zuverlässige, kostengünstige Alternative zu Desktop-Scannern zur Erstellung digitaler kieferorthopädischer Modelle. Ihre Genauigkeit ist für den klinischen Gebrauch ausreichend und macht sie besonders wertvoll in ressourcenlimitierten Kliniken.
Gerges et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.