ZUSAMMENFASSUNG Diese Studie quantifiziert die Effektivität von Förderkontrollventilen (ICVs) bei der Minderung interlateraler Interferenzen und der Optimierung der Produktionsleistung in multilateralen Bohrungen (MLWs). Ein detailliertes MLW-Modell wurde in PIPESIM entwickelt, um zu untersuchen, wie sich die Öffnungsgrößen der ICVs (25 %, 50 % und 75 %) auf den zonalen Beitrag, die Gesamtproduktionsrate und das Strömungsgleichgewicht in heterogenen Formationen auswirken. Die Analyse identifiziert die leistungsstärkste ICV-Konfiguration unter den bewerteten Szenarien, die die Gesamtabgabeleistung des Brunnens maximiert und gleichzeitig die Dominanz von Hochmobilitätszonen verhindert. Zusätzliche Sensitivitätsanalysen bewerten die Robustheit der ausgewählten ICV-Einstellung unter Variationen des Reservoirdrucks, des Wasseranteils, des Gas-Öl-Verhältnisses und der Permeabilitätsanisootropie. Die Ergebnisse bieten praktische Hinweise zur Gestaltung und Optimierung von ICV-gesteuerten MLW-Abschlüssen.
Yaqoob et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.