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Dieser Artikel behandelt die potenziellen Auswirkungen der sozialen Position des Forschers (z. B. Geschlecht, Alter, Rasse, Einwanderungsstatus, sexuelle Orientierung), persönlicher Erfahrungen sowie politischer und professionaler Überzeugungen auf die Reflexivität. Da Reflexivität eine wichtige Strategie zur Qualitätssicherung in der qualitativen Forschung ist, ist es von höchster Bedeutung zu verstehen, wie sie durch die Merkmale und Erfahrungen des Forschers beeinflusst werden kann. Vorteile und Herausforderungen der Reflexivität unter drei Arten von Positionen des Forschers werden diskutiert und anhand von Fallbeispielen illustriert: (1) Reflexivität, wenn der Forscher die Erfahrung der Studienteilnehmer teilt, (2) Reflexivität, wenn der Forscher im Verlauf der Studie von der Position eines Außenseiters in die Position eines Insiders wechselt, und (3) Reflexivität, wenn der Forscher keine persönliche Vertrautheit oder Erfahrung mit dem hat, was untersucht wird. Strategien werden angeboten, um die Vorteile der Vertrautheit des Forschers mit dem Thema zu nutzen und deren potenziell negative Auswirkungen zu begrenzen. Richtungen für zukünftige Forschungen werden vorgeschlagen.
Roni Berger (Do,) hat diese Frage untersucht.