I. EinleitungEs wird oft gesagt, dass der Nahe Osten und Nordafrika (MENA) die wirtschaftlich am wenigsten integrierte Region der Welt ist, aber das tatsächliche Muster ist komplexer, wenn wir die wirtschaftliche Integration auf drei verschiedenen (globalen, regionalen und subregionalen) Ebenen unterscheiden. Die drei Subregionen in MENA werden normalerweise nach ihrer geografischen Nähe klassifiziert (El-Erian und Fischer, 2000; Akhtar und Rouis, 2010). Sie sind der Maghreb im Westen (Algerien, Libyen, Mauretanien, Marokko und Tunesien), der Mashreq im Osten (Ägypten, Irak, Jordanien, Libanon, Palästina, Sudan und Syrien) und der Golf (Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien, VAE und Jemen) auf der Arabischen Halbinsel; siehe auch Abbildung 1. Auf globaler Ebene ist diese Region stark mit der Außenwelt integriert. Auf subregionaler Ebene kooperieren die Länder eng mit ihren Nachbarländern. Die schwächste Verbindung ist ihre Integration auf regionaler Ebene. Wir bezeichnen dieses Muster als 'Hantelintegration', was enge Integration in den beiden Enden (der Welt und den Nachbarländern) und lockere Integration in der Mitte (unter den Subregionen) anzeigt.
Simon M.S. Lo (Thu,) hat diese Frage untersucht.