Der Glukagon-ähnliche Peptid-1-Rezeptor (GLP-1R) ist ein Klasse-B-G-Protein-gekoppelter Rezeptor (GPCR), der für die Glukosehomöostase, das Energiebilanz und den Appetit unerlässlich ist. GLP-1R ist ein zentrales therapeutisches Ziel für die Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas, aufgrund seiner zentralen Rolle bei der Insulinsekretion, der Glukagonunterdrückung und der Regulierung des Körpergewichts. Zunehmende Beweise deuten darauf hin, dass genetische Polymorphismen im GLP-1R die Expression des Rezeptors, die Ligandenbindung und die nachgeschalteten Signalisierungsprozesse beeinflussen können, wodurch die individuellen Reaktionen auf GLP-1R-Agonisten betroffen sind. Das Verständnis dieser Varianten ist entscheidend für den Fortschritt der Präzisionsmedizin, da interindividuelle genetische Unterschiede sowohl die therapeutische Wirksamkeit als auch die Anfälligkeit für unerwünschte Ereignisse beeinflussen können. Diese Übersicht hebt das aktuelle Wissen über GLP-1R-Polymorphismen hervor, mit besonderem Fokus auf deren strukturelle und funktionelle Konsequenzen sowie deren potenzielle klinische Implikationen.
Al-Zaid et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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