Das Widerstandsschweißen thermoplastischer Verbundwerkstoffe zeichnet sich durch einen stabilen Prozess, geringe Kosten und zuverlässige Qualität aus, was es zu einer zuverlässigen Verbindungstechnik für derartige Materialien macht. Bei diesem Verfahren wird ein Heizelement (HE) als einzige Wärmequelle verwendet, weshalb dessen Steuerung für den Schweißprozess entscheidend ist. In dieser Studie wurde ein perforiertes Edelstahlgewebe (SSM) als HE vorgeschlagen und der Einfluss von Schweißparametern und Isolationsfolienstärke auf die Verbindungsleistung des widerstandsgeschweißten kohlenstofffaserverstärkten Polyamid 6 (CF/PA6) untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass die Schälzugfestigkeit (LSS) der Verbindung zunächst anstieg und dann abnahm, wenn Schweißdruck, Schweißzeit und Schweißstrom erhöht wurden. Die maximale LSS erreichte 24,4 MPa bei Verwendung von 0,2 mm dicken Folien. Das Versagensverhalten der Verbindung wurde als klumpiges Faserausreißen mit beeinträchtigter Faserkontinuität für Verbindungen mit 0,1 mm und 0,3 mm dicken PA6-Folien identifiziert. Für die Verbindungen mit 0,2 mm dicken PA6-Folien war das Versagensmuster durch das Abblättern der Harzschicht von der Faseroberfläche gekennzeichnet.
Wang et al. (Fri,) untersuchten diese Fragestellung.