Ziel dieser Studie ist es, die Auswirkungen von psychologischer Flexibilität und Intoleranz gegenüber Unsicherheit auf die Entscheidungsstile von Studienanfängern zu untersuchen. Die Studie wurde als korrelatives Umfragemodell konzipiert, und die Daten wurden von 381 Universitätsstudenten im Alter von 18 bis 29 Jahren erhoben. Die Teilnehmer füllten die Skala zur Intoleranz gegenüber Unsicherheit, die Skala zur psychologischen Flexibilität sowie die Skala der rationalen und intuitiven Entscheidungsstile aus. In der Datenanalyse wurde eine multiple lineare Regressionsanalyse verwendet. Die abhängigen Variablen dieser Studie sind die Subdimensionen der Entscheidungsstile, nämlich rationale Entscheidung und intuitive Entscheidung. Die unabhängigen Variablen sind die Subdimensionen der psychologischen Flexibilität, zu denen Akzeptanz, Präsenz, Defusion, Selbst als Kontext, Werte und engagierte Handlung gehören. Die anderen unabhängigen Variablen sind die Subdimensionen der Intoleranz gegenüber Unsicherheit, speziell zukunftsorientierte Angst und Hemmungsangst. Laut den Ergebnissen der Studie sagten die Subdimensionen der psychologischen Flexibilität — nämlich Werte und engagierte Handlung, Präsenz und Defusion — zusammen mit der Subdimension der Intoleranz gegenüber Unsicherheit, speziell zukunftsorientierte Angst, signifikant rationale Entscheidungen voraus. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die Subdimensionen der psychologischen Flexibilität, Selbst als Kontext sowie Werte und engagierte Handlung bedeutende Prädiktoren für intuitive Entscheidungen sind. Die Forschungsergebnisse wurden im Kontext der bestehenden Literatur diskutiert.
Turgut et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.