Ziel dieser Studie ist es, eine Zusammenfassung der epigenetischen Studien zu HIV mit einem Schwerpunkt auf DNA-Methylierungs-basierten Biomarkern des Alterns zu bieten. Wir untersuchen die ersten, zweiten und dritten Generationen epigenetischer Uhren und wie diese Biomarker mit molekularen und phänotypischen Ergebnissen bei Menschen mit HIV (PWH) zusammenhängen. Aktuelle Studien zeigen neuartige Assoziationen zwischen epigenetischem Altern und zellulärer Seneszenz, menschlichen endogenen Retroviren und transponierbaren Elementen, metabolischen Veränderungen, neurologischen Verletzungen und geschlechtsspezifischen Altersunterschieden bei PWH. Epigenetische Uhren der ersten Generation zeigen eine durchschnittliche Altersbeschleunigung von 5–7 Jahren bei PWH im Vergleich zu Menschen ohne HIV. Epigenetische Uhren der zweiten Generation zeigen beschleunigte altersbedingte Phänotypen bei PWH, einschließlich höherer vorhergesagter Morbidität und Mortalität. Epigenetische Uhren der dritten Generation bieten neuartige Einblicke in die Mechanismen des Alterns, einschließlich DNA-Schäden und vorteilhafter Anpassungen, menschlicher endogener Retroviren und transponierbarer DNA-Elemente sowie ausgeprägter Alterungsmuster in verschiedenen Organsystemen. Epigenetische Uhren bieten die Aussicht auf genaue, quantitative biologische Marker des Alterns in Forschungs- und klinischen Umgebungen für PWH.
Johnston et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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