Die intrakranielle Hypertension kann akute Meningitis imitieren, insbesondere bei immunsupprimierten Patienten, die mit Fieber und Meningismus auftreten, was häufig eine dringende empirische Behandlung nach sich zieht. Die Unterscheidung zwischen infektiösen und nicht-infektiösen Ursachen ist entscheidend, um unnötige Antimikrobiotika und verzögerte Diagnosen zu vermeiden. Wir berichten über eine 20-jährige Frau mit systemischem Lupus erythematodes, die Rituximab erhielt und kürzlich die Kortikosteroiddosis verringert hatte und mit Fieber, starken Kopfschmerzen, Photophobie und Nackensteifigkeit vorstellig wurde. Ihr wurden empirische Antibiotika bei Verdacht auf Meningitis verordnet. Die Lumbalpunktion ergab einen markedly erhöhten Öffnungsdruck (43 cm H2O) bei ansonsten normaler Liquorflüssigkeit (CSF). Bildgebende Verfahren schlossen strukturelle Läsionen und eine Thrombose der Hirnvenensinus aus, während die ophthalmologische Untersuchung einen Papillödem bestätigte. Ihre Symptome verbesserten sich nach einer therapeutischen Lumbalpunktion und Acetazolamid. Dieser Fall hebt den Wert der Messung des Öffnungsdrucks des CSF und der Neubewertung der Diagnose bei immunsupprimierten Patienten mit meningitischen Merkmalen hervor.
Liaqat et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.