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Zusammenfassung Um ein nuancierteres Modell des Verbraucherverhaltens und der Dynamik des Verhaltenswandels zu entwickeln, argumentiert dieses Papier, dass der Diskurs über nachhaltigen Konsum stärker auf die soziologische Literatur zum Thema Konsum, dessen vielfältigen Treiber und die komplexen Rollen, die er im zeitgenössischen Leben spielt, zurückgreifen muss. Seit seiner Wiederbelebung in den 1980er-Jahren hat sich die Soziologie des Konsums hauptsächlich auf die Weise konzentriert, wie alltägliche Konsumentscheidungen in wohlhabenden Gesellschaften den Prozess zur Schaffung und Aufrechterhaltung einer ‚Selbstidentität‘ erleichtern. Obwohl die Literatur in diesem Bereich nicht ohne eigene Mängel ist, ermöglicht die Einordnung nachhaltigen Konsums im Hinblick auf das Problem der Selbstidentität, dass wir nicht nur die psychokulturellen Faktoren confrontieren, die die Nachfrage nach materiellen Gütern aufrechterhalten, sondern auch die Schwierigkeiten, mit denen gewöhnliche Menschen konfrontiert sind, während sie versuchen, große soziale und ökologischen Probleme in einem stark kommerzialisierten und individualisierten Alltagsumfeld zu verstehen und ethisch darauf zu reagieren. Copyright © 2010 John Wiley & Sons, Ltd und ERP Environment.
Dennis Soron (Saft,) untersuchte diese Frage.
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