Zweck Dieser Artikel zielt darauf ab, die Zusammenhänge zwischen digitalen Plattformen und den Dimensionen der Klima-Literacy (Wissen, Einstellungen und Verhaltensintentionen) bei chinesischen Universitätsstudierenden zu untersuchen. Design/Methodik/Ansatz Ein Mixed-Methods-Design wurde verwendet, das eine Umfrage unter 1.236 Studierenden von acht Universitäten (basierend auf dem Inventory of Biotic Climate Literacy), Daten zur Plattformnutzung und 36 halbstrukturierte Interviews kombiniert. Strukturelle Gleichungsmodellierung analysiert quantitative Beziehungen. Ergebnisse Häufiges digitales Engagement ist mit höheren Niveaus an Klimawissen und stärkeren pro-klimatischen Einstellungen verbunden. MOOCs zeigten die stärkste positive Assoziation mit Klimawissen (β = 0,36, p < 0,001), während soziale Medien stärkere Assoziationen mit der Einstellungsbildung (β = 0,23, p < 0,001) und indirekten Verhaltensbeeinflussung zeigten. Forschungsbeschränkungen/Implikationen Das Querschnittsdesign schränkt die kausalen Schlussfolgerungen ein; zukünftige longitudinale oder experimentelle Studien sind erforderlich. Praktische Implikationen Universitäten sollten glaubwürdige, lokalisierte digitale Inhalte in die Lehrpläne integrieren und Fehlinformationen sowie digitale Ungleichheiten angehen, um die Auswirkungen der Klimaerziehung zu maximieren. Originalität/Wert Diese Studie verfeinert das Modell Wissen-Einstellung-Verhalten, indem sie digitales Engagement als kontextuellen Mediator einbezieht und die ersten großangelegten empirischen Beweise aus dem Kontext der Hochschulbildung in China bietet.
Chen et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.