Die aktuelle Flüchtlingskrise hat den Bedarf an kreativen Alternativen zur bestehenden segregierten Flüchtlingssiedlung deutlich gemacht. Als Reaktion darauf untersucht diese Arbeit die architektonische Integration von Flüchtlingen anhand der ältesten und größten Flüchtlingssiedlung in Wien, die informell als Macondo bekannt ist.Die Diplomarbeit schlägt den Bau von Gemeinschaftsgärten und anderen Gemeinschaftsräumen außerhalb der Siedlungsgrenzen vor, um die soziale Interaktion und Integration mit der größeren Gemeinschaft zu fördern.Die Methodik beinhaltet eine gründliche Auseinandersetzung mit den Bewegungsmustern der Bewohner, den unterschiedlichen Grenztypologien in Macondo, dem Beteiligungsprozess und der Gestaltung von Gemeinschaftsräumen. Durch die Verwendung dieser Methodik schlägt das Projekt vor, dass die Einrichtung von Gemeinschaftsgärten und Gemeinschaftsräumen soziale Interaktionen zwischen Flüchtlingen und Nicht-Flüchtlingen fördern und schließlich bestehende physische, visuelle und soziale Grenzen auflösen werden.Die Initiative versucht, ein Gefühl der Eigenverantwortung unter den Menschen zu fördern, indem sie in die Initiative einbezogen werden, wodurch sie nachhaltiger wird. Indem sie ihre Erfahrungen mit der Gestaltung von Räumen für sich selbst innerhalb von Macondo, einer umgrenzten Siedlung, teilen, werden die Flüchtlinge ihre Bereitschaft und Fähigkeit demonstrieren, sich außerhalb dieser Grenzen auszudehnen und anzupassen und eine aktive Rolle in der größeren Gemeinschaft zu übernehmen.Um sicherzustellen, dass der Integrationsprozess keine Grenzen kennt und sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln kann, wird das Projekt anpassungsfähig und auf die sich ändernden Bedürfnisse der Menschen eingehen.
Krejone Kastrati (Sun,) studied this question.