Diese Studie schlägt ein Rahmenwerk vor, das Passagiere dem Co-Domain der Mobilitätsbarrieren zuordnet und bei der Entwicklung von Lösungen zur Verbesserung des Zugangs zu öffentlichen Verkehrsmitteln nur Letzteres verwendet. Durch die Anwendung der Item-Response-Theorie auf eine Convenience-Stichprobe von Menschen, die überproportional von Behinderungen betroffen sind, schätzen wir das latente Risiko, den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln für jede Barrierart zu versäumen. Die Analyse zeigt, dass persönliche Merkmale und Barrieren systematisch in unterschiedlichem Maße miteinander verbunden sind, selbst innerhalb von Gruppen von Personen mit derselben Beeinträchtigung. Daher schlagen wir vor, über durchschnittliche Assoziationen hinauszugehen und stattdessen ein datenschutzfreundliches, umsetzbares und personalisiertes Informationssystem für Barrieredaten zu konstruieren, das Passagiere dem Barrier-Codomain zuordnet. Das Papier beschreibt praktische Umsetzungsschritte und diskutiert Vorteile und Einschränkungen. • Die Zuordnung von Passagieren zu Mobilitätsbarrieren hilft, personalisierte Lösungen zu entwickeln. • Mobilitätsbarrieren können innerhalb von Gruppen variieren und in verschiedenen Gruppen gleich sein. • Die Zuordnung bietet Hilfe bei der Personalisierung, den Datenschutz und liefert umsetzbare Informationen.
Kehlbacher et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.