Der Landnutzungswandel ist der direkteste Faktor, der das Angebot und die Veränderung von Ökosystemdienstleistungen antreibt. Diese Studie verwendete das Dyna-CLUE-Tool, um zukünftige Landnutzungsverteilungen unter zwei Szenarien zu simulieren – dem eingeschränkten Trend (CT) und dem optimierten zielgerichteten (OT) Szenario – basierend auf Landnutzungsdaten aus dem Jahr 2010. Anschließend wurden die entsprechenden Werte der Ökosystemdienstleistungen (ESVs) berechnet, wobei die Simulationsergebnisse unterschiedliche Landnutzungsanordnungen unter jedem Szenario zeigten. Unter dem CT-Szenario nahmen Grasland- und städtische Flächen zu, während landwirtschaftliche Flächen und Gewässer abnahmen, was einen Trend zur Urbanisierung auf Kosten ländlicher Landschaften widerspiegelt. Im Gegensatz dazu zeigte das OT-Szenario ein Stopp des Ausbaus bebauter Flächen, begleitet von deutlichen Zunahmen der Wald- und Wasserbedeckung, Änderungen, die die Wiederherstellung von Küsteneinzugsgebieten erleichterten und die Bereitstellung von Feuchtgebieten verbesserten, was wiederum den Gesamt-ESV erhöhte. Folglich stieg der pro-Kopf ESV erheblich – von 1751 CNY im Jahr 2018 auf 2356 CNY, was dem Niveau von 2010 entspricht – hauptsächlich aufgrund der Umwandlung von Gras- und Ackerland in Wälder und Feuchtgebiete. Das OT-Szenario verbesserte auch die räumliche Verteilung der ESVs, indem es miteinander verbundene ökologische Zonen um städtische Gebiete bildete. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Politiken, die das Wachstum bebauter Flächen einschränken, Aufforstung fördern und Feuchtgebiete wiederherstellen, die Ökosystemdienstleistungen erheblich verbessern und zur Nachhaltigkeit beitragen können.
Zhang et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.