Eine Frau betritt eine Fakultätssitzung und weiß bereits, wie sie wahrgenommen wird. Nicht nur wegen dessen, was sie sagt, sondern auch wegen der Art, wie sie es sagt. Nicht nur wegen ihrer Ideen, sondern auch, ob sie ausreichend selbstbewusst oder souverän wirkt. Sie hat ihren Platz am Tisch verdient. Sie hat fortgeschrittene Abschlüsse. Sie veröffentlicht. Sie lehrt ihre Studierenden, erfolgreich zu sein. Und doch, während sie sich in ihren Stuhl setzt, taucht leise, aber beharrlich eine vertraute Frage auf: "Glauben sie, dass ich hierher gehöre?" Laut Gadsby (2022) ist das Impostor-Syndrom ein Phänomen, bei dem Individuen negative Darstellungen ihrer selbst akzeptieren, die ihre Unsicherheiten verstärken, während sie ihren Erfolg dem Glück zuschreiben. Für Frauen of Color in der Fakultät zeigt sich das Impostor-Syndrom jedoch oft nicht als Unsicherheit, sondern als Wachsamkeit.
Adrianna M. Hooker (Mon) hat diese Frage untersucht.
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