Der erfolgreiche Abschluss von von der Industrie gesponserten klinischen Studien erfordert eine effektive Zusammenarbeit zwischen Sponsoren und klinischen Forschungsstandorten, die Patienten rekrutieren. Da Pharmaunternehmen sich auf immer mehr Therapiegebiete spezialisieren, steigt die Komplexität und das Volumen klinischer Studien, wobei die Studienstandorte mit wachsenden betrieblichen und logistischen Herausforderungen konfrontiert sind. Diese können administrativer, finanzieller, technologischer oder arbeitskräftebezogener Natur sein und können verhindern, dass Standorte die Studienverpflichtungen erfüllen, was die langfristige Nachhaltigkeit der Standorte beeinträchtigt. Hier skizzieren wir einen vorgeschlagenen Rahmen (mit Kennzahlen), der darauf ausgelegt ist, sich auf drei zentrale Säulen zu konzentrieren: Standortinfrastruktur, Arbeitskräfte und die Schaffung eines 'Studien-Trichters', um ein ausreichendes Studienvolumen aufrechtzuerhalten. Wir überprüfen zentrale Herausforderungen auf Standortebene und Barrieren für den Erfolg bei der Durchführung klinischer Studien und argumentieren, dass diese Probleme durch programmatische Investitionen der Sponsoren in ihre Standortpartnerschaften, einschließlich Investitionen in Forschungsnabel-Standorte, gemildert werden könnten. Langfristige programmatische Planung und Investition hat das Potenzial, eine größere Effizienz und Nachhaltigkeit bei der Durchführung von Studien zu gewährleisten; Investitionen am Standort im Voraus würden das Betriebskapital für den Standort erhöhen, die Verpflichtung und Sicherheit auf beiden Seiten maximieren. Dies erfordert jedoch eine Sicherstellung durch die Implementierung von Zielen und Erfolgskennzahlen. Viele der Herausforderungen, denen sich die moderne klinische Forschung gegenübersieht, können durch neues und langfristiges Denken in Bezug auf die Arbeitsbeziehung und die Methoden, die zwischen Sponsoren und Forschungsstandorten angenommen werden, gemildert werden.
Holmes et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.