Integrierte Nachfrageflexibilität (IDR) erhöht die Betriebsflexibilität integrierter Energiesysteme (IES) und fördert die Integration erneuerbarer Energien. Allerdings kann eine begrenzte Interaktion zwischen dem Integrierten Energiebetreiber (IEO) und den Nutzern während tatsächlicher Energiegeschäfte zu Verzerrungen in der IDR-Planung führen, was die Wirksamkeit der Nutzerreaktion beeinträchtigt. Um dem entgegenzuwirken, wird in diesem Beitrag eine Methode zur Überarbeitung der IDR-Stimulusparameter in IES basierend auf Gradientenabstieg innerhalb eines Stackelberg-Spielrahmens vorgeschlagen. Zunächst wird ein IDR-Modell auf Grundlage von Verbraucherpsychologieprinzipien entwickelt, um ein IES-Stackelberg-Spiel zu etablieren, in dem der IEO als Führer und der Lastaggregator als Folger agiert. Anschließend nutzt der IEO während des Spiels die Energieverbrauchsstrategien der Nutzer, um die Stimulus-Schwellenparameter der Totzone und Sättigungszone entlang der negativen Gradientenrichtung anzupassen und so seine Entscheidung für die nächste Runde zu aktualisieren. Darüber hinaus wird ein Reaktionsanpassungsmechanismus entworfen, um den IDR-Plan zu verfeinern und dessen Umsetzbarkeit zu verbessern. Abschließend zeigen vergleichende Analysen in verschiedenen Szenarien, dass die vorgeschlagene Methode Abweichungen im geplanten IDR reduziert und somit die CO2-arme Leistungsfähigkeit sowie die Integrationskapazität erneuerbarer Energien von IES verbessert.
Zhou et al. (Thu,) untersuchten diese Fragestellung.