Die reproduktive Gesundheit von Frauen während ihrer fruchtbaren Jahre ist grundlegend für das individuelle Wohlbefinden und den gesellschaftlichen Wohlstand. Ziel dieser Studie war es, die analytischen und erkenntnistheoretischen Lücken zu schließen, die derzeit in der Literatur über Ārthavavaha Srotas (ĀvS), das ayurvedische Konzept des weiblichen Fortpflanzungssystems, existieren. Eine umfassende Literaturübersicht wurde durchgeführt, indem Vorwärts- und Rückwärtssuchen verwendet wurden, um authentische ayurvedische Texte (Caraka und Sushruta Samhitas) sowie zeitgenössische Forschungsartikel zu analysieren, die zwischen 2014 und 2024 veröffentlicht wurden. Die Analyse identifizierte zehn spezifische Aspekte des ĀvS, bei denen frühere Interpretationen oberflächlich oder unklar waren. Die Ergebnisse dieser Studie validieren erkenntnistheoretisch die alten ayurvedischen Klassifikationen im Vergleich zu modernen biologischen Mechanismen: speziell sagt die Etymologie (Nirukti) von Dhamani präzise die pulsierenden Hämodynamiken in der Embryologie und dem tubaren Transport voraus; das Srotomūla wird als dynamisches, multidimensionales Regulierungszentrum validiert, anstatt als statische anatomische Herkunft; und die metabolische Unterscheidung zwischen Ārthava (anaboles Gewebe) und Rajah (katabolischer Abfall) wird als entscheidender Faktor für die klinische Therapie bestätigt. Darüber hinaus hebt die Studie das ĀvS als ein System von tiefgreifender metaphysischer Bedeutung hervor, das den biologischen Ausdruck von Karma erleichtert. Diese Ergebnisse belegen, dass die klassische ayurvedische Terminologie als eine präzise, funktionale Beschreibung der Fortpflanzungsbiologie dient und eine validierte theoretische Grundlage für zukünftige klinische und theoretische Forschung bietet.
Kulanatha et al. (2026) untersuchten diese Frage.