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Glioblastome multiforme (GBM) sind die am häufigsten vorkommenden bösartigen Gehirntumoren. Die Behandlung von GBM besteht aus chirurgischer Resektion und anschließender adjuvanter Strahlentherapie und Chemotherapie. Dennoch ist das Überleben von GBM-Patienten auf 12-15 Monate beschränkt, und Forscher versuchen ständig, verbesserte Therapieoptionen zu entwickeln. Das Insulinähnliche Wachstumsfaktor 2 mRNA-bindendes Protein 2 (Imp2) ist in vielen Krebserkrankungen hochreguliert und bekannt dafür, die Signalisierungsaktivität des Insulinähnlichen Wachstumsfaktors 2 (IGF2) zu regulieren. Relativ wenig ist jedoch über seine Rolle in der malignen Entwicklung von GBM bekannt. In dieser Studie fanden wir zunächst heraus, dass Imp2 in GBM-Geweben hochreguliert ist, indem wir klinische Proben und öffentliche Datenbanksuchen verwendeten. Studien mit Verlust und Gewinn der Imp2-Expression im in vitro GBM-Zellkultursystem zeigten die Rolle von Imp2 bei der Förderung der GBM-Zellproliferation, Migration, Invasion und epithelialen zu mesenchymalen Transition (EMT). Darüber hinaus zeigen unsere Ergebnisse, dass Imp2 die Aktivität von IGF2 reguliert, was wiederum die PI3K/Akt-Signalgebung aktiviert und somit die Malignität von GBM fördert. Die Hemmung von Imp2 konnte auch die Empfindlichkeit von GBM gegenüber Temozolomid-Behandlungen erhöhen. Diese Beobachtungen erweitern das aktuelle Wissen über die Biologie von GBM und könnten bei der Entwicklung effektiverer GBM-Therapien nützlich sein.
Mu et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.