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Die visuelle Analogskala (VAS) und geordnete kategoriale Skalen, d.h. numerische Bewertungsskalen (NRS), werden häufig zur Bewertung von Schmerz eingesetzt. Diese Skalen sind jedoch durch feste Endpunkte begrenzt, sodass der Messbereich eingeschränkt ist. Die Diskrepanz in wiederholten Bewertungen der wahrgenommenen Schmerzintensität mit der VAS, NRS und elektrischer Stimulation, die als zugehöriger Reiz angewendet wurde, wurde bei 69 Patienten (48 Frauen und 21 Männer, 19-72 Jahre) mit chronischen nozizeptiven oder neurogenen Schmerzen untersucht. Die Reaktionsfähigkeit mit transkutaner elektrischer Nervenstimulation (TENS) unter Verwendung derselben Messverfahren wurde bei denselben Patienten evaluiert. Der Vergleich der Ergebnisse der drei Schmerzbewertungen zeigte, dass der Schmerzmatcher zumindest ebenso zuverlässig und reaktionsfähig ist wie VAS und NRS. Keine der drei Messungen zeigte Hinweise auf systematische Meinungsverschiedenheiten und wies nur signifikante zufällige individuelle Abweichungen auf. Sie zeigten zudem Hinweise auf Reaktionsfähigkeit.
Iréne Lund Thomas Lundeberg (Thu,) untersuchte diese Frage.