Parietale Endometriose bleibt eine ungewöhnliche Diagnose, deren Entwicklungsmechanismen noch nicht vollständig aufgeklärt sind. Die weitverbreitetste Hypothese in ihrer Pathogenese ist die Implantation von Endometriumzellen in muskel-APoneurotische, kutane oder subkutane Strukturen während operativen Eingriffen, insbesondere Hysterotomie. Parietale Endometriose tritt typischerweise nach gynäkologischen oder geburtshilflichen Eingriffen auf. Klinisch präsentiert sie sich typischerweise als eine diskrete narbenbezogene Masse, die zeitweise druckempfindlich ist, mit einer Präsentation, die sich von einem Menstruationszyklus zum nächsten ändern kann — eine Präsentation, die stark zur Diagnose führen kann. Unabhängig davon erfolgt die definitive Diagnose durch histopathologische Untersuchung, und die chirurgische Exzision bleibt der Goldstandard der Behandlung. Wir berichten über eine Serie von drei seltenen Fällen von parietaler Endometriose, die in Kaiserschnittnarben auftraten, und basierend auf dem Fall beschreiben wir die hypothesierten pathophysiologischen Mechanismen, die klassischen klinischen Manifestationen, die Rolle der Bildgebung, die therapeutischen Optionen und den klinischen Verlauf, basierend auf einer Überprüfung der Literatur.
Tillila Mazali*1, Wiam Aarbaoui2, Chadia Khaloufi3, Fouzia Hilali4, Houda Moustaide5, Saad Benkiran6 (Mi.) haben diese Frage untersucht.
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