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Die Armen verhalten sich oft weniger fähig, was Armut weiter perpetuieren kann. Wir hypothisieren, dass Armut direkt die kognitive Funktion beeinträchtigt, und präsentieren zwei Studien, die diese Hypothese testen. Zuerst haben wir experimentell Gedanken über Finanzen induziert und festgestellt, dass dies die kognitive Leistung unter Armen verringert, jedoch nicht bei wohlhabenden Teilnehmern. Zweitens haben wir die kognitive Funktion von Bauern im Verlauf des Pflanzzyklus untersucht. Wir fanden heraus, dass derselbe Bauer vor der Ernte, wenn er arm ist, eine verminderte kognitive Leistung zeigt, im Vergleich zu nach der Ernte, wenn er wohlhabend ist. Dies kann nicht durch Unterschiede in der verfügbaren Zeit, Ernährung oder Arbeitsaufwand erklärt werden. Auch Stress kann dafür nicht verantwortlich gemacht werden: Obwohl Bauern vor der Ernte mehr Stress zeigen, erklärt das nicht die verminderte kognitive Leistung. Vielmehr scheint es, dass die Armut selbst die kognitive Kapazität reduziert. Wir schlagen vor, dass dies daran liegt, dass armutsbezogene Sorgen geistige Ressourcen beanspruchen und weniger für andere Aufgaben übriglassen. Diese Daten bieten eine zuvor nicht untersuchte Perspektive und helfen, ein Spektrum von Verhaltensweisen unter den Armen zu erklären. Wir diskutieren einige Implikationen für die Armutsbekämpfungspolitik.
Mani et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.