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Stabile Isotopenverhältnisse (typischerweise von Kohlenstoff und Stickstoff) bieten eine Darstellung der trophischen Nische eines Organismus und werden häufig verwendet, um Aspekte der Nahrungsnetzstruktur zu untersuchen. Dennoch wurden stabile Isotope nicht angewendet, um gemeinschaftsweite Aspekte der trophischen Struktur quantitativ zu charakterisieren (d.h. auf der Ebene eines gesamten Nahrungsnetzes). Wir schlagen quantitative Kennzahlen vor, die zu diesem Zweck verwendet werden können, und greifen dabei auf ähnliche Ansätze aus der Ekomorphologie zurück. Zum Beispiel ist die Fläche des konvexen Rumpfes, die von Arten im delta13C-delta15N-Nichtraum eingenommen wird, eine Darstellung des gesamten Ausmaßes der trophischen Vielfalt innerhalb eines Nahrungsnetzes, während der durchschnittliche Abstand zum nächsten Nachbarn zwischen allen Artenpaaren ein Maß für die Artendichte innerhalb des trophischen Nichtraums ist. Um die Diskussion über die Möglichkeiten und Einschränkungen der Kennzahlen zu erleichtern, bieten wir empirische und konzeptionelle Beispiele aus den Nahrungsnetzen der Gezeitenbäche der Bahamas an. Diese Beispiele veranschaulichen, wie diese Methodik verwendet werden kann, um trophische Vielfalt und trophische Redundanz in Nahrungsnetzen zu quantifizieren sowie um einzelne Arten mit Eigenschaften des Nahrungsnetzes zu verknüpfen, in das sie eingebettet sind. Ausgehend von umfangreichen Anwendungen stabiler Isotopenverhältnisse durch Ökologen könnten die gemeinschaftsweiten Kennzahlen eine neue Perspektive auf Struktur, Funktion und Dynamik von Nahrungsnetzen bieten.
Layman et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.